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Alumni-Stories: Lara Meyer über „Cyborgs“ und ihre Zukunft mit MINT

Lara Meyer beschäftigte sich in ihrer fachpreisgekrönten Arbeit mit der Frage, ob und wenn ja, welche Möglichkeiten es gibt, Technologie zur Weiterentwicklung des menschlichen Körpers zu nutzen.

Ich bin Lara Meyer und habe im Jahre 2017 den 2. Preis in Informatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erhalten. In meiner Facharbeit „Cyborg – Die Möglichkeiten, Technologie für die Weiterentwicklung des menschlichen Körpers zu nutzen“ habe ich mich mit den technischen, medizinischen, informationstechnischen aber auch mit ethischen Fragen rund um Cyborgs beschäftigt.

Ich wollte darlegen, welche Chancen und Risiken ein technisch veränderter Organismus verbirgt. Auf dieses Thema aufmerksam geworden bin ich durch einen Zeitschriftenartikel eines populär-wissenschaftlichen Magazins (GEO). Ein Flyer, den mein Lehrer verteilte, machte mich auf den Dr. Hans-Riegel-Fachpreis aufmerksam und ich zögerte nicht lange, meine Facharbeit einfach einzureichen und es zu versuchen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl mein Lehrer mir damals noch davon abriet und meinte, meine Arbeit würde den Anforderungen nicht entsprechen. Ich kann Euch deshalb nur eines raten: Seid mutig und lasst Euch nicht abhalten, mutig zu sein! Traut euch! Und seid neugierig!

Ich stehe nun kurz vorm Abitur und die Auszeichnung hat mich noch einmal richtig motiviert, später im MINT-Bereich tätig zu werden und Bionik zu studieren.

MINT ist ein unerschöpfliches Gebiet, solange man neugierig bleibt und die Dinge auf ihre Details und Ursachen hin hinterfragt. Ich möchte Teil dieser Horizonterweiterung sein und deshalb in die Forschung gehen. Dabei ist mir Interdisziplinarität sehr wichtig: Manchmal kann eine Erkenntnis aus einem anderen MINT-Bereich bei einer Fragestellung die entscheidende Idee bringen.

Wer an MINT interessiert ist, ist kein Nerd, sondern Teil eines großartigen zukunftsorientierten Teams. Join the community!“