Vom 12. bis 13. März 2026 fand die Jahrestagung des Arbeitskreises Bildung im Wissenschaftszentrum Bonn statt – als Gast der Deutschen Telekom Stiftung. Unter dem Titel „Die KI macht’s: Oder wie Bildungsstiftungen mittels Künstlicher Intelligenz Bildungsverläufe und Zukunftsbildung mitgestalten können“ diskutierten Expert*innen aus Wissenschaft, Stiftungen und Praxis über Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungen von KI in der Bildung.
Highlights der Tagung
- Keynote von Prof. Dr. Andreas Dengel (Goethe-Universität Frankfurt): Sinnvoller Einsatz von KI im Unterricht.
- Trendmonitor der Deutschen Telekom Stiftung: Nutzung von KI-Tools durch Lehrkräfte und Schüler*innen sowie Empfehlungen für Bildungssteuerung und Schulentwicklung.
- Workshops und Lightning Talks: Praxisnahe Anwendungen, z. B. KI im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, innovative Labore, begabtenfördernde Programme und Projekte zur mentalen Gesundheit.
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Vernetzung und Austausch: Impulse von Bosch-Stiftung, Körber-Stiftung und Deutsche Universitätsstiftung förderten den direkten Dialog zwischen Stiftungen und Schulen.
Leitgedanken und Impulse
- KI ergänzt, ersetzt nicht: Unterstützt Lernen, Kreativität und pädagogische Arbeit.
- Reflektierter Einsatz: Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte werden aktiv einbezogen, um den Mehrwert der KI-Projekte zu prüfen.
- Fachliche Expertise und Mensch im Mittelpunkt: Wissenschaftler*innen unterstützen die Evaluation, pädagogische Entscheidungen bleiben bei den Lehrkräften.
- Innovationsbereitschaft: Chancen werden bewusst genutzt, Risiken abgewogen – analog zu früheren Technologien wie Internet oder E-Mail.
Das KI-Projekt TT-Creator unterstützt Lehrkräfte bei der Erstellung und Anpassung von Lerninhalten und zeigt, wie Bildungsstiftungen KI sinnvoll einsetzen können, ohne die pädagogische Verantwortung abzugeben.
