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Schülerfirmen entdecken Design

Schüler*innen werden zu Markendesignern

In Kooperation mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung bietet die Stiftung Deutsches Design Museum fünf Schülerfirmen die Möglichkeit, mit professionellen Designerinnen und Designern eine Marke für ihre Firma zu entwickeln. In dem bundesweiten Pilotprojekt werden ab 2019 zunächst fünf Schülerfirmen ab der neunten Jahrgangsstufe in einem Workshop-Langzeitprojekt gefördert. Professionelle Designer*innen helfen beim Erstellen eines individuellen Corporate Designs, vermitteln Grundwissen im Design sowie Prozesse der Markenentwicklung und adäquate Kreativmethoden. Ein Logo und Claim, die Geschäftsausstattung und verschiedene Kommunikationsmedien werden gestaltet. Die Dr. Hans Riegel-Stiftung möchte damit bewusst Schülerinnen und Schüler an einer Nahtstelle von betriebswirtschaftlicher Bildung und bildender Kunst fördern.

Alexander Kukla, zuständiger Projektleiter: „In Zeiten von steigender Reiz- bzw. Informationsüberflutung und Komplexität bietet Designkompetenz nicht nur im betriebswirtschaftlichen Kontext essenzielles Know-how, um Inhalte und Botschaften wirksam zu transportieren.“

 

Die folgenden professionellen Designerinnen und Designer begleiten und unterstützen die fünf Schülerfirmen auf ihrem Weg: 

Grafikladen Berlin ist das 2014 gegründete Strategie- und Gestaltungsbüro von Johanna Dreyer und Katharina Weiß. Gemeinsam kümmern sie sich um die ganzheitliche Betreuung diverser Kommunikationsprozesse in den Bereichen Kunst & Kultur, Wissenschaft und Soziales. Hierbei sind sie besonders dann angetan, wenn authentische Anliegen und gestalterische Spielräume aufeinandertreffen. Konkret erfasst ihre Tätigkeit das Erarbeiten klarer Kommunikationsstrategien, deren Übersetzung in gestalterische Maßnahmen, sowie die sorgfältige Realisierung aller anfallenden Medien.

 

Nach dem Designstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig startete Kerstin Wollenweber bei „Heads‘ Communication“ in Frankfurt ins Berufsleben. Weitere berufliche Stationen führten sie in Werbeagenturen in München und Münster. Mittlerweile arbeitet sie seit vielen Jahren als selbstständige Kommunikationsdesignerin in Hameln. Von der Beratung und Konzeption über die Gestaltung bis zur Produktion betreut sie Projekte in den Bereichen Corporate Design, Printdesign und Webdesign. Besonders wichtig ist es ihr, eine klare Botschaft zu vermitteln und individuelle Lösungen zu finden, die Kopf und Bauch ansprechen. Inspiration findet sie in Ausstellungen (Kunst, Architektur, Design) und beim Reisen in etwas größere Städte als Hameln.

 

Der gelernte Briefträger und studierte Kommunikationsdesigner Kai Staudacher gründete 2002 noch während des Studiums an der Hochschule RheinMain das Designbüro merkwürdig GmbH in Frankfurt am Main. Neben unterschiedlichsten Projekten in den Bereichen Grafik-Design und Corporate Design steckt er jede freie Minute in sein Skizzenbuch, hört gerne verrückte Musik, fährt gerne Rad und ist immer auf der Suche nach der einzig wahren Idee. In seinen freien Illustrationen ist eindeutig eine große Leidenschaft für das Thema Sport zu erkennen.

 

Daniel Schermesser lebt und arbeitet im Herzen der Pfalz. Als Gründer der Neustadter pixelschupser GmbH schuf er 2005 das Fundament für eine Agentur, die sich durch innovative Konzepte, hochwertige Designs und intelligente Programmierung auszeichnet. Beeinflusst von popkulturellen Themen der Moderne verfolgt der gelernte Mediengestalter den digitalen Wandel der Welt, ihre Zukunft und der sich dadurch stetig ändernden Rolle von kreativem Schaffen in unserem Alltag. In seiner Freizeit nutzt er die Nähe zur Natur um seine Synapsen mit neuem Input zu füttern. Ob zu Fuß, mit dem Snowboard oder dem Bike: Er ist immer auf der Suche nach der optimalen Balance.

 

Seit 2010 arbeiten Emmy Galle und Bruno Winter gemeinsam unter dem Namen Tuba. Ihre Projekte mit Schwerpunkten im Produkt- und Interiordesign setzen sie ambitioniert im Sinne sozialer und nachhaltiger Grundsätze um. Mit dem Ziel zeitgemäße Lösungen zu schaffen, die eine positive Wirkung auf Menschen und Umwelt haben. Sei es bei der Gestaltung von Kindertageseinrichtungen, Designhotels, Coworking Hubs, kreativitätsförderndem Spielzeug, kompostierbaren Mülleimern oder Laufrädern aus Rohrbambus. Die Vermittlung von Design und dem Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft ist eine dankenswerte Aufgabe, die sich Tuba gerne stellt: Solch unmittelbar positive Auswirkungen sind selten im Designer-Alltag.

 

Mehr Infos auf: https://www.deutschesdesignmuseum.de/aktuelles/details/pilotprojekt-foerdert-schuelerfirmen-im-markendesign.html