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Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Stift Keppel erlebten im TouchTomorrow-Truck Technologien und Berufe der Zukunft

TouchTomorrow ist ein Projekt der gemeinnützigen Dr. Hans Riegel-Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers und hat die Zielsetzung, Schülerinnen und Schüler durch das Erleben und Ausprobieren von Zukunftstechnologien für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu gewinnen. Das Projekt wird gefördert durch die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Stiftung und Regionaldirektion arbeiten Hand in Hand, um Jugendlichen optimale Berufsorientierung zu bieten und dem wachsenden MINT-Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

TT-Truck Hilchenbach

 

Vom 25.11. – 02.12.2021 machte der TouchTomorrow-Truck Station am Gymnasium Stift Keppel in Hilchenbach.

Der TouchTomorrow-Truck ist konzipiert für 8. und 11. Klassen. Moderiert wird der Besuch von vier „MINT-Coaches“ (speziell geschulte Naturwissenschaftler*innen), die mit den Schülerinnen und Schülern einen Dialog auf Augenhöhe führen. Dabei wird niemand zu MINT überredet. TouchTomorrow ist ein inspirierendes Informations- und Interaktionsangebot, das auch sprachlich oder gesellschaftswissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler anspricht und ihnen neue Perspektiven eröffnen kann – insbesondere im Hinblick auf die zunehmend fachübergreifenden Formen der Zusammenarbeit in wechselnden Teams. 

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Stift Keppel hatten die Gelegenheit, sich ausgiebig mit Zukunftstechnologien und damit verbundenen Bildungs- sowie Berufswegen zu beschäftigen. 171 Schülerinnen und Schüler nutzten dieses Angebot und arbeiteten in Kleingruppen rotierend an verschiedenen Zukunfts-Themenstationen aus Naturwissenschaft und Technik. Diese reichen von der Mobilität der Zukunft über Robotik bis hin zur künstlichen Intelligenz (KI) am Anwendungsbeispiel von Precision Farming. Ein besonderes Highlight war die Themenstation „Gedankensteuerung“.  Hier erfahren Schülerinnen und Schüler spielerisch, welche Möglichkeiten sogenannte „Brain-Computer-Interfaces“ u. a. in der Medizin(-Technik) für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen bieten – etwa durch die Steuerung von Prothesen. Außerdem wird verdeutlicht, was die im Schulunterricht behandelten Themen zu Neuronen, Synapsen, etc. damit zu tun haben und so ein direkter Lehrplanbezug hergestellt. Erlebbar gemacht wird das Ganze im TouchTomorrow-Truck durch die Steuerung einer Kugel durch einen Parcours. Praktisch funktioniert das über die Messung der Spannungsschwankungen im Gehirn. Über ein Headset werden dabei die Spannungsschwankungen an der Stirn registriert.

Durch die dialog- und diskursorientierte Vermittlung erhalten die Jugendlichen ein individuelles Verständnis dafür, dass MINT-Bildung bereits eine wesentliche Grundlage der heutigen, aber vor allem der in Zukunft weiter digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt ist. 

Erfahren Sie hier mehr über unsere Kampagne TouchTomorrow und ihren Truck, als einen außerschulischen Lernort auf dem eigenen Schulhof.