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Unser Jahresbericht 2019 ist da!

Ein Überblick zum Stiftungswirken in den Satzungszwecken BILDUNG, FORSCHUNG & LEHRE, BILDENDE KUNST und MILDTÄTIGKEIT aus dem Jahr 2019.

 

Aus dem Jahresbericht 2019:

Es sind unstete Zeiten, in die sich das Jahr 2019 nahtlos eingereiht hat. Politische Spannungen und Auseinandersetzungen, Handelskonflikte und die immer realer werdenden Bedrohungen des Klimawandels prägen das globale Geschehen. Die deutsche Wirtschaft und damit die Basis für unseren Wohlstand gerät u. a. durch die oben genannten Einflüsse sowie durch erstarkte internationale Konkurrenz zunehmend unter Druck. Hinzu kommt die regelmäßig attestierte Mittelmäßigkeit in Sachen Digitalisierung – sowohl in der Unternehmenswelt als auch im Bildungsbereich.

Nach 2013 offenbarte auch die 2018er-Auflage der ICILS (International Computer and Information Literacy Study) diesbezügliche Mängel. Zahlreiche Entwicklungsbedarfe bei Digitalisierungsprozessen in Bezug auf schulische Rahmenbedingungen, aber auch in Hinblick auf Kompetenzstände von Schülerinnen und Schülern treten nach wie vor deutlich zutage. Zwar haben sich Themenpräsenz und Engagement im Bereich Schule und Fortbildungen spürbar verändert, jedoch werden die Potenziale noch nicht ausgeschöpft. Längst nicht alle Maßnahmen kommen auch tatsächlich bei den Schülerinnen und Schülern an. Mädchen erreichen in MINT-Fächern teils signifikant höhere Leistungswerte als Jungen, trauen sich jedoch weniger zu. Mangelhafte Selbsteinschätzung und geringes Interesse an diesen Fächern bleiben wesentliche Zugangshürden zum MINT-Bereich.

Diese und weitere Entwicklungen münden bereits jetzt und insbesondere bei den MINT-Disziplinen in einen gravierenden Fachkräftemangel, welcher Innovationskraft, Wachstum und Wohlstand bedroht. Laut MINT-Herbstreport 2019 des Instituts der deutschen Wirtschaft liegt die aggregierte MINT-Arbeitskräftelücke bei ca. 263.000 Personen. Die Lücke fällt zwar gegenüber dem Vorjahr niedriger aus, jedoch gibt es keinerlei Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil – Fortschritte wie die Zunahme der Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikerinnen und -Akademikern zwischen 2011 und 2017 sollten uns darin bestärken, mit gebündelten Kräften weiterzuarbeiten und dabei die gesamte Bildungskette in den Blick zu nehmen. So können wir die nachfolgenden Generationen bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

Fachliche MINT-Expertise allein wird aber nicht reichen. Die Lebens- und Arbeitswelt von morgen erfordert ein hohes Maß an Kreativität, Interdisziplinarität und Wertebewusstsein, was wiederum einen möglichst holistischen Fördergedanken bedingt.

Dafür setzen wir uns ein, gemäß unserer Vision:

„WIR FÖRDERN JUNGE MENSCHEN, IHR LEBEN SELBSTSTÄNDIG, VERANTWORTUNGSVOLL UND ZUKUNFTSFÄHIG ZU GESTALTEN“

Der gesamte Jahresbericht ist hier als Online-Version verfügbar.