Zeitgenössische Interpretation des historischen Kunstwerks “Papageienmann” von Max Liebermann durch das Urban Art-Künstlerduo innerfields

Im Herbst 2025 realisierten die beiden Künstler an einer Hochausfassade im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ein exzentrisch anmutendes Bild als zeitgenössische Interpretation von Max Liebermanns Papageienmann.

Sie schufen dabei ein Gemälde, das einen kritischen Blick auf Selbstinszenierung in sozialen Netzwerken wirft, ein Gemälde, das nach der Auslotbarkeit von Grenzen zwischen Realität und Virtualität in einer zunehmend digitalisierten Welt fragt.

 

 

WOV Berlin Papageimann

Das Fassadengemälde Papageienmann ist im Rahmen des Fassadengestaltungsprojekts WALLS OF VISION entstanden. Die Künstler orientierten sich an dem historischen Kunstwerk Papageienmann im Amsterdamer Zoo (1902) von Max Liebermann und übersetzten es in eine zeitgenössische Bildsprache: Auf der Hochhausfassade ist ein junger Mann zu sehen, der mit seinem Smartphone für ein Selfie posiert. Begleitet wird er von vier farbenprächtigen Papageien, die ihm als exotische Accessoires dienen. Das Gemälde thematisiert die heutige Selbstinszenierung in sozialen Medien und regt zur Reflexion über die zunehmend verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Virtualität an.  

Während das Fassadenkunstwerk von innerfields einerseits kritisch die Auswirkungen der Digitalisierung reflektiert, ist es andererseits auch eine Hymne auf die Heimatstadt der beiden Künstler: Als Ausdruck von Lebendigkeit, bunter Vielfalt und Lebensfreude charakterisiert und zelebriert das Gemälde insgeheim das Berliner Großstadtleben.  

Entstehungsdatum:  Herbst 2025 
Weitere Informationen: wallsofvision.de – Papageienmann