Förderausschreibung "Klima und Wirtschaft"

Wirtschaftliche Herausforderungen der Umstellung auf CO2-neutrale Energiewirtschaft und Kreislaufwirtschaft für mittelständische Familienunternehmen in Deutschland 

Zielsetzung und Aufgabenstellung

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung fördert ab November 2021 ein Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit Bezügen zu Klima und ökologischem Umbau.

Das Forschungsinteresse ist auf die wissenschaftliche Fragestellung fokussiert, wie sich aktuelle Klima- und Umweltschutzdebatten sowie -maßnahmen auf die Wertschöpfung von Unternehmen auswirken. Hierbei sind vor allem mittelständische Familienunternehmen ab 500 Beschäftige in den Blick zu nehmen, die über eigene gestalterische Möglichkeiten verfügen. Insbesondere die starke unternehmerische Innovations- und Risikobereitschaft, Fragen der Finanzierung von „grünen“ Technologien und allgemeine Herausforderungen des ökologischen Umbaus sind zu untersuchen. Bei einer Forschung zu Technologiefolgenabschätzung in Familienunternehmen soll die Betrachtung der damit verbundenen Behauptung am Mark im Vordergrund stehen.

Zielgruppe und Arbeitsweise

Eine Bewerbung ist durch Lehrstuhlinhaber*innen, habilitierte Wissenschaftler*innen oder FH-Professor*innen, jeweils mit Dauerstelle, möglich. Eingeladen sind Volks- und Betriebswirte*innen und Arbeitsgruppen aus Forschungsinstitutionen (AöR), aus Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland und/oder Österreich, die die Wirkung aktueller Diskurse des Klimawandels, rezenter Umweltthemen und/oder technisch-naturwissenschaftlicher Lösungsansätze auf die Wirtschaft wissenschaftlich, international und transdisziplinär ausgerichtet im Kontext mit mittelgroßen (Familien-) Unternehmen erforschen möchten. Die Stiftung ist an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, einem innovativen Zugang und einer offenen Arbeitsweise interessiert.

Förderhöhe und -konditionen

Die Fördermittel sind i.d.R. für die Beschäftigung wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand*innen, Postdoktorand*innen oder Habilitand*innen ohne Dauerstelle) bestimmt. Internationale oder interdisziplinäre Kooperationen sind denkbar und gewünscht, wobei eine kooperierende Bewerbung maximal drei Wissenschaftler*innen umfassen darf, von denen mindestens zwei in Deutschland und/oder Österreich tätig sein müssen. Eine Förderung ist sowohl für Grundlagen- als auch für Anwendungsforschung vorgesehen. Eine Co-Förderung mit anderen Geberinstitutionen ist möglich, sofern deren Zuwendungen die der Dr. Hans Riegel-Stiftung nicht überschreiten.

Die Förderung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Das Gesamtvolumen der Förderung beträgt 168.000,00 €. Es wird erwartet, dass die Heimatinstitution 1/5 des Volumens aus eigenen Mitteln zusätzlich bereitstellt.

 

Bewerbungs- und Auswahlverfahren

Bewerbungen müssen folgende Dokumente beinhalten: Kurzbeschreibung des Projektes (eine Seite, in deutscher Sprache), Projektbeschreibung (4-5 Seiten, in deutscher oder englischer Sprache), Zeit-, Personal- und Finanzplan (36 Monate), CV der Antragsteller*innen, Bestätigung der Heimatinstitution über die einzubringenden Eigenmittel.

Die Auswahl trifft ein wissenschaftliches Gremium aus Vertreter*innen der Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie aus der Wirtschaft. Darüber hinaus ist eine Beteiligung der jungen Generation am Auswahlprozess beabsichtigt.

Einsendeschluss ist der 22.08.2021.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen in einem pdf-Dokument (max. 8 MB) an Projektleiter Dr. Henning Hues: henning.hues@hans-riegel-stiftung.com

Kontakt

Dr. Hans Riegel-Stiftung
Projektleiter Dr. Henning Hues
Am Neutor 3
53113 Bonn
0228-22744721
henning.hues@hans-riegel-stiftung.com